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- Monday, der 13. March 2017 21:01 Uhr

Keine Zweifel mehr

Erste kurz vor Titelgewinn!

MAINZ - Nur noch einen Schläger breit sind die Tischtennisspieler von ihrem Saisonziel, ihrem großen Traum entfernt. Nach dem 6:3 (22:14 Sätze)-Sieg auf dem heimischen Hartenberg gegen die Bundesligareserve des ASV Grünwettersbach führen die Rheinhessen vor den beiden restlichen Spielen in der Dritten Bundesliga, Gruppe Süd, das Klassement mit vier Punkten an.

Bedeutet: Die 05er benötigen nur noch ein Remis aus der Partie beim noch sieglosen Schlusslicht TSV 1860 Ansbach (Sonntag, 26. März, 14 Uhr) und dem Heimspiel gegen den viertplatzierten SV Schott Jena (Sonntag, 2. April, 14 Uhr). Dann wird der Jubel riesengroß sein, dann werden die 05er Meister sein – und steigen vor allem in die eingleisige Zweite Bundesliga auf.

Vor rund 140 Zuschauern, eine Kulisse wie zuletzt nur selten in alten Zweitligazeiten, erwischten die Gastgeber einen super Start und gewannen gegen die Karlsruher, die wie kaum zuvor in Bestbesetzung aufgelaufen waren, gleich beide Eröffnungsdoppel. Besonders 05-Kapitän Dennis Müller freute sich: „Gegen Jan Zibrat und Marlon Spieß hatten Jaime-Felipe Olivares und ich noch in der Hinrunde verloren.“ Dass nun ein Sieg, noch dazu gegen den bärenstarken und zweitligaerfahrenen slowenischen Linkshänder Zibrat herausgesprungen sei, sei immens wichtig für das Selbstvertrauen zu den folgenden Partien gewesen, betonte Müller. „Der Bann ist gebrochen“, meinte der zuletzt sehr nervenschwache 27-Jährige auch zu seinem gewonnenen Einzel gegen Geir Andre Erlandsen. Das er eben nervenstark im finalen fünften Satz für sich entscheiden konnte.

„Die Stimmung war sehr gelöst“, hatte 05-Cheftrainer Chris Pfeiffer Steine von den Herzen seiner Jungs plumpsen hören – als der Sieg gegen die Karlsruher feststand. Besonders hat Pfeiffer gefreut, dass Dennis Müller sein Selbstvertrauen zurückgewonnen hatte. Genau zur richtigen Zeit – zum Endspurt im Kampf um Meisterschaft und Aufstieg. „Das habe ich auch in der Kabine nach dem Spiel betont.“ Und: „Felipe ist jetzt fünf Jahre in Mainz“, lächelte Pfeiffer. Da sei es an der Zeit und gleichzeitig ein schönes Geschenk, wenn es mit dem Aufstieg klappt. „Daran zweifeln wir nicht mehr.“

„Jeder hat heute in der Mannschaft für jeden gekämpft“, jubelte Pfeiffer nach dem dreistündigen Auftritt gegen die Badener, gegen die die Rheinhessen exakt den Hinrundenerfolg zu wiederholen vermochten. Die Zuschauer sahen stark aufspielende Gastgeber, die zur Halbzeit, nach nur gut einer Stunde, mit 3:1 in Front lagen. Doch dann gestalteten die Badener bis zum Spielstand von 4:3 die Partie offener. Ehe Irvin Bertrand und Kiryl Barabanov mit zwei umkämpften Spielen den Sack zumachten.

Ergebnisse: Olivares/Müller – Zibrat/Spieß 11:3, 11:5, 11:9; Bertrand/Barabanov – Bluhm/Erlandsen 11:7, 11:6, 11:4; Olivares – Bluhm 12:10, 11:9, 7:11, 11:3; Bertrand – Zibrat 12:10, 12:10, 8:11, 7:11, 11:13; Barabanov – Spieß 7:11, 11:9, 10:12, 10:12; Müller – Erlandsen 11:7, 9:11, 6:11, 11:9, 11:6; Olivares – Zibrat 6:11, 9:11, 11:7, 6:11; Bertrand – Bluhm 11:8, 11:8, 12:10; Barabanov – Erlandsen 9:11, 5:11, 11:2, 11:6, 13:11.

 

Quelle: Allgemeine Zeitung

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